November/December 2010
Galerie & Agentur ARTprivate room
Maria Es - Mechtild van Ahlers – Ann Besier
DIE KUNST ist weiblich – und 3 x anders
Eröffnung am 10. Dezember 2010 ab 19 Uhr in die Brunnenstraße 39, Berlin-Mitte
Comme il Neige / Maria Es
Comme il Neige / Maria Es
Comme il Neige / Maria Es
September / Oktober 2010
Berlin à la carte 24. 09. 2010 - 24. 10. 2010
Berlin à la carte berichtet über den Menschen unterwegs in einer Großstadt. Wie er seine Spuren hinterlässt oder wie sie beseitigt werden. Es werden großformatige Schwarz-Weiß-Zeichnungen gezeigt wie z.B.
- Tempelhof eröffnet
- Menschenfleisch am Kudamm
- Mit der U 8 unterwegs
- Die BSR am Alex
Eröffnung: Freitag den 24. 09 um 18 Uhr
Einführung Tanja Dickert
Finissage: Sonntag den 24. 10 um 15 Uhr
Adresse: KGB 44 - Galerie, Hertzbergstraße 1, Berlin-Neukölln
Geöffnet: täglich 12 - 18 Uhr
UBahn 7, Bus M41. Ringbahn S 41/42 UBahnhof Sonnenallee
MARIA ES 'Berlin à la carte'
Onyva – „unterwegs sein“ heißt das künstlerische Leitmotiv von dem Maria Es sich treiben lässt oder muss man sagen, künstlerisch getrieben wird?
Einer müßiggängerischen Flaneurin - einer neugierigen Journalistin gleich, bewegt sie sich durch die Großstadt, durch ihre Wahlheimat Berlin, durch ihren Wohnbezirk Neukölln, in dem sie seit über einem Jahr zu Hause ist. Seit fünf Jahren schon geht sie auf Motivsuche.
Ihr Interesse gilt dabei der Struktur einer Großstadt wie Berlin. Dabei beobachtet sie die Menschen, die sich nicht ins Bild drängen, sondern die im Hintergrund bleiben. Die Menschen, die im Hintergrund quasi unsichtbar den Alltag der Großstadt organisieren, aber auch die, die im Hintergrund der Großstadt ihr Dasein fristen beziehungsweise ausleben.
Die unsichtbaren Organisatoren der Großstadt, die Maria Es ins Auge fallen, sind beispielsweise Mitarbeiter von Polizei oder Stadtreinigung.
Und es gibt den konstanten Typus des „Goldenen Tramps“ - eine schon mythische Großstadtfigur, die in den Bildern dieser Ausstellung immer wieder auftaucht.
Maria präsentiert ihn als liegenden, friedlichen, schlafenden Menschen.
Daneben ein Müllhaufen, ebenfalls auf dem Boden liegend.
Beide, Mensch und Ding, finden in der Großstadt ihr Publikum.
Wie kamen Maria Es´ Bilder heute in diese Ausstellung?
Vor ein paar Monaten hatte ich Maria von dem Projekt „Rixdorfer Kunstnetz“ und dem Koch-Kunst-Projekt „Der Neuköllner Linsenerzähler“ erzählt. Spontan sagte sie zu und deshalb ist sie heute hier mit ihren Bildern in den Kulturräumen der Kreativen Gesellschaft Berlin vertreten.
Das Thema „Berlin à la carte“ ergab sich für Maria zufällig und folgendermaßen:
Maria wartete an einer Bushaltestelle an der Neuköllner Sonnenallee auf den Bus der berühmten Linie M41. Ein Mann, der aussah wie ein Obdachloser, wie ein Junkie, wühlte in der Nähe der Bushaltestelle in einem Mülleimer. Sein ganzer Arm steckte im Abfallkorb und wühlte darin herum. Alles, was seine Hand erfasste und nicht essbar erschien, beförderte er in hohem Bogen hinaus. Um ihn herum lag bereits fast der komplette Abfalleimerinhalt. Doch der Mann hatte Glück und erwischte etwas, was ihm noch genießbar erschien.
Ein ebenfalls an der Bushaltestelle wartender türkischer Mann wollte Mitgefühl zeigen und dem wühlenden Mann etwas Geld geben. Dieser jedoch wies dessen Hand mit dem Geldstück zurück und antwortete barsch wie folgt: „Stören Sie nicht, ich esse gerade.“
Maria zog aus dieser Begebenheit folgendes Fazit: Geld kann man nicht essen.
Essende sind daher, nicht nur dem Anlass dieser Ausstellung geschuldet, ein beliebtes Motiv von ihr. Sie sagt, Essende sind friedlich. Essende lassen sich nicht stören, egal an welchen Orten sich Essende aufhalten, ob zuhause, in der U-Bahn, auf öffentlichen Plätzen, auf Bahnsteigen oder auf Flughäfen.
Wie die Essenden ihre Lebensmittel verschlingen oder genießen, so verschlingt und genießt Maria Es die Großstadt. Essen ist ein menschliches Bedürfnis. Alle Menschen müssen essen. Und wie heißt es doch so schön: Kunst ist Lebensmittel.
Willkommen bei „Berlin à la carte“, willkommen beim Rixdorfer Kunstnetz. Und wer am Sonntag Hunger und Appetit auf Essen und Kunst verspürt, ist herzlich zum „Neuköllner Linsenerzähler“ eingeladen.
Guten Appetit und viel Vergnügen!
Text: Tanka Ticker, 24.09.2010
Juni 2010
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25. - 27. Juni 2010 Maria Es während 48 Stunden Neukölln
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'Leichtkauf' - 15 KünstlerInnen präsentiere nicht elitairer Kunst von der Rolle.
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· Freitag 25. Juni 19:00 - 24:00 Uhr
· Samstag 26. Juni 11:00 - 24:00 Uhr
· Sonntag 27. Juni 13:00 - 17:00 Uhr
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.leichtkauf.org http://www.48-stunden-neukoelln.de
10. Juni - 1. Juli 2010 Gemeinschafts-Ausstellung im Schillerpalais Berlin
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3D of a Complet Life.
112 x 82 cm |
Give me a Chair and I will Change The World.
82 x 43 cm
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MARIA ES - MALTE OLBERTZ - ALEXANDRA WOLFRAMM
Eröffnung Do. 10.06. 19.00 Uhr
Schillerpromenade 4, 12049 Berlin
Mo. - Fr. 10 -19 Uhr, und nach Vereinbarung
info@schillerpalais.de www.schillerpalais.de
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Arbeiten von Maria Es
‚LIFE‘ ist Bewegung. Bewegung ist die Voraussetzung für Stabilität.
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“Give me a Chair and I will change The World”
8 Tusche-Zeichnungen auf Papier und Passepartout-Karton, überarbeitet mit einer Heiβklebepistole und Sand.
3D Arbeit – ‘3 D of a Complete Life’Passepartout Karton, Marker.
Der Stuhl als fester Punkt um die Welt zu erkunden und zu entdecken.
Die Computer-Faszination von Sean, 9 Jahre alt, führte zu der Serie ‚Give me a Chair and I will Change The World‘.
Früher war ein Entdeckungsreisender ein Führer, der zu meist im Auftrag auf die Suche nach unbekannten Ländern und Kontinenten ging. Der Auftrag war, diese Kontinente und neuen Länder zu erforschen und zu kartieren oder zu kolonialisieren.
Heutzutage reicht das virtuelle Unterwegssein um die Welt zu erkunden kartieren oder zu kolonialisieren?
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ONYVA®-Reisekoffer mit Reisealtar & Reisebibliothek
Material: Koffer, Kollage aus Fahrkarten, Fotos, Ausschnitten aus Berliner Zeitungen und abfotografierten Büchern, Stadtplanschnipseln, Flyern usw. 6 Jahre verbachte Maria Es auf Zeit in Berlin, bevor sie 2009 endgültig umzog. Während dieser Aufenthalte sammelte sie Gegenständliches ihres Alltages.
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‚Tell Me! Shoes‘
ONYVA®-Schuhe ‚
‚Der Wirtschaftsschuh‘
Material: 2 Schuhe, Kollage aus Berliner Zeitungsausschnitten, Börsenberichten und Gammelfleischnachrichten, Kaffeetüten und dem Text ‚Tell Me!‘.
Über die Kunst von Maria Es
Die Kunst von Maria Es entsteht aus reiner Wahrnehmung. „Was mein Auge sieht, kann meine Hand nachvollziehen“, sagt sie über das Entstehen ihrer Werke. „Meine Kunst berichtet andauernd über das bemerkenswerte Phänomen ‚Mensch‘.
Meine Kunst will nicht erklärt werden, sie will erfahren werden wie meine tägliche Lieblingsstrecke, Busfahrt M41 entlang der Sonnenallee.“
ONYVA®, Zusammensetzung des französischen on y va‚ ‚man geht‘. Dieser Name verkörpert die ‘Gehende Energie’ die sich bewegt zwischen Anfang und Ende.
Juni 2010 Maria Es gewinnt mit ihrer ONYVA®Frau
Mehr Fotos vom Wettbewerb
100 GRAMM WEIB, Frau nach Wunsch', den Scoorilla Wettbewerb 2010!
Liebe Kunstfreunde, wir möchten Sie hiermit herzlich zur Wanderausstellung einladen.
Unsere Tour:
Samstag, 5. Juni 2010
10.00 bis 13.00 Uhr: Alexanderplatz Seite Fernsehturm
13.30 bis 16.00 Uhr: Vorplatz Galeria Kaufhof Ostbahnhof
Sonntag, 6. Juni 2010
11.00 bis 14.00 Uhr: Flohmarkt Mauerpark
14.30 bis 16.00 Uhr: Alexanderplatz Seite Fernsehturm
An der lila markierten Station bei der Galeria Kaufhof am Ostbahnhof wollen wir ein kleines get-together arrangieren. Dazu haben wir auch alle Jury-Mitglieder und Beteiligten eingeladen. Es würde uns dort also besonders freuen, wenn Sie einen Sprung vorbeischaffen!
http://scoorilla.de/kp_galerie.php
Kunstpark(t) 2010: Ein voller Erfolg.
Die Wanderausstellung mit den 5 Gewinnerwerken von Kunstpark(t) 2010 fand am 5. und 6. Juni 2010 statt. Unsere Kunstausstellung, die auf den Anhängern unserer CitylightScooter präsentiert wurde, war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.
Die Kunstwerke von Bertram Mayer, Maria Es, Sebastiàn Bandin, Claudia Antesberger und Angelica Kowalewski waren bei strahlendem Sonnenschein am Samstag zunächst vor dem Fernsehturm am Alexanderplatz und danach vor der Galeria Kaufhof am Ostbahnhof zu bestaunen. Am Sonntag waren wir mit den Scootern im Mauerpark unterwegs. Unter dem wolkenlosen Himmel kamen die Gewinnerwerke in ihrer vollen Pracht zum Ausdruck und zahlreiche Parkgänger und Kunstinteressierte bestaunten die Bilder.
Insgesamt haben sich ca. 5.000 Passanten an der öffentlichen Kunstausstellung sowie der Sonne erfreut!
März 2010
Ausstellung in der Galerie R31, Reuterstr. 31, 12047 Berlin
05.03.2010 - 27.03.2010
geöffnet Do–Sa 15–19 Uhr
und zum „Frühlingserwachen 2010“: Sa 20.03., 15–22 Uhr + So 21.03., 15–19 Uhr
„pfERDE im bAUCH“
Papierobjekte – Multiples – Papierdrucke
Die ONYVA®- Frau und das kleine Pferd
eine Ausstellung über ‚lösen‘, ‚sich lösen‘, ‚sich nicht lösen können‘

Der Titel der Ausstellung trägt die Wörter ERDE und AUCH in sich. Eine Hinweis auf den Neuanfang, der den Tod, den Abschied in sich trägt. Während wir uns verabschieden wird das Untrennbare sichtbar. Ist das kleine Pferd ein Trojanisches Pferd und/ oder ein Glücksbringer? Das kleine Pferd in den Arbeiten von Maria Es dient als Metapher für das „andere Leben“, das unzertrennbare Kind, die Familie, die Heimat, die Geschichte, die Vergangenheit. Physisch können wir uns trennen, aber seelisch nicht. Unsere Familien, unsere Heimat, unsere Vergangenheit und unsere Geschichte werden immer ein Bestandteil von uns und unserem Leben sein.
Gezeigt werden in der Ausstellung Papierobjekte und Zeichnungen. Darunter fallen auch die mit dem Bügeleisen geformten Papierarbeiten „Iron Burning“ und „Nicht Bügeln“. Die Künstlerin arbeitet mit Materialien, die normalerweise in der Küche verwendet werden, wie z.B. Alufolie, Brotpapier, die Brottüten vom Bäcker, Putzpapier und Baumwollfäden.

Maria Es ist 1949 in Itteren- Maastricht, Niederlanden, geboren. Die Künstlerin hat in den letzten sechs Jahren abwechselnd in Maastricht (Galerie ONYVA®) und in Berlin gearbeitet. Nun hat Sie sich definitiv für Berlin entschieden und ist Ende 2009 mit ihrem Kunstraum ONYVA® nach Neukölln umgezogen.
Die Kunst von Maria Es ist vielfältig und nicht leicht zu deuten. Sie arbeitet sehr stark von der weiblichen Perspektive aus. In ihren Arbeiten hinterfragt sie die Identität, die Rolle und die Verantwortung der Frau in unserer Gesellschaft, positioniert zwischen kultureller Verankerung und Selbstbestimmtheit.
Die ONYVA®- Frau ist ein neuer weiblicher Archetyp in der bildenden Kunst. Die Figur entstand 1996 in einem der Bilder von Maria Es. ONYVA ist eine Zusammensetzung des französischen „on y va“ – „man geht“. Die ONYVA®- Frau ist die „Gehende Energie“, die sich bewegt zwischen Fruchtbarkeit und Vergänglichkeit, zwischen Anfang und Ende, zwischen Leben und Tod. Nicht die Ratio, sondern die eigene, innere Logik bestimmt wohin es geht. Lediglich Mut, Neugierde und Willensstärke sind hierfür nötig.
Die Stabilität der ONYVA®- Frau, physisch wie auch psychisch, macht es scheinbar möglich, dass sie vielen Situationen ausgesetzt werden kann. Ist Bewegung die Voraussetzung für Stabilität?
Die Galerie R31 freut sich die niederländische Künstlerin Maria Es in Berlin präsentieren zu können. Die Produzentengalerie wurde Anfang 2005 von den beiden KünstlerInnen Denise Sheila Puri und Klaus Bortoluzzi gegründet. Die Ausstellungen der Galerie zeigen vorwiegend Kunst aus Europa, Berlin und Neukölln und prägen das internationale Profil des Kunststandortes Nord-Neukölln.
Link: Presse Punkt 20 Berlin
